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AGB

An dieser Stelle erhalten Sie einen Überblick über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.


AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

 Die nachfolgenden AGB regeln die rechtlichen Bestimmungen zwischen dem Auftraggeber (auch Kunde genannt) und der freien Autorin und Lektorin Denise Fritsch, nachfolgend „Auftragnehmerin“ genannt.

1. Geltungsbereich

2. Auftragserteilung

3. Urheberrecht und Nutzungsrechte bei Texterstellung

4. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

5. Lieferung

6. Zahlungsvereinbarung

7. Rücktritt

8. Gewährleistung/Haftung

9. Verschwiegenheitspflicht der Auftragnehmerin

10. Schlussbestimmungen

1. Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin gelten ausschließlich die folgenden AGB. Abweichende Vereinbarungen müssen von beiden Seiten schriftlich (nicht per E-Mail) bestätigt werden. Durch eine Auftragserteilung erkennt der Auftraggeber die AGB für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung an.


2. Auftragserteilung

a.     Der Kunde nimmt Kontakt mit der Auftragnehmerin auf, um ein kostenloses Angebot für einen möglichen Auftrag zu erhalten. In einem Kostenvoranschlag wird von der Auftragnehmerin schriftlich festgehalten, welche Leistungen der Kunde wünscht. Zusätzlich werden Honorar, Lieferfrist (angegeben in Stunden, Tagen oder Wochen), Versandart sowie ggf. weitere Vereinbarungen erfasst. Das Angebot wird per Mail oder per Fax an den Kunden versendet.

Die Erstellung eines Angebots ist nicht als Auftragsannahme zu werten.

b.     Für eine Angebotserstellung im Bereich Lektorat/Korrektorat ist die Zusendung von ein bis zwei Probeseiten notwendig. Diese werden von der Autorin kostenlos korrigiert bzw. lektoriert, um dem Kunden einen Einblick in den Sprach- und in den Korrekturstil der Auftragnehmerin zu verschaffen. Bei kurzen Texten behält sich die Auftragnehmerin vor, weniger als ein bis zwei Seiten zu korrigieren bzw. zu lektorieren.

c.     Ist der Kunde mit dem Angebot einverstanden, erteilt er den Auftrag, indem er den Kostenvoranschlag mit der Beschreibung des Leistungsumfangs gegenzeichnet und per Fax oder per Post an die Auftragnehmerin sendet. Aufträge können somit ausschließlich in schriftlicher Form per Post oder Fax erteilt werden.

d.     Die Auftragnehmerin kann von Studenten oder Schülern eine Kopie des Studenten- bzw. Schülerausweises fordern, um einen Rabatt für Schüler und Studenten zu gewähren.

e.     Der Auftraggeber erhält die Auftragsbestätigung inkl. Lieferdatum innerhalb von zwei Tagen per Mail, es sei denn die Auftragnehmerin lehnt die Annahme des Auftrages ab.

f.      Die vereinbarte Lieferzeit beginnt nach Erhalt der Auftragsbestätigung.

g.     Die Auftragnehmerin behält sich die Ablehnung von Aufträgen ohne Angabe von Gründen vor.

h.     Der Auftraggeber muss während der Auftragsbearbeitung für die Auftragnehmerin telefonisch oder per Mail erreichbar sein, um mögliche Rückfragen zu klären. Sollte der Auftraggeber nicht erreichbar sein, kann die Bearbeitungszeit für den Auftrag unter Umständen nicht eingehalten werden.

3. Urheberrecht und Nutzungsrechte bei Texterstellung

a.     Alle von der Auftragnehmerin erstellten Texte sind urheberrechtlich geschützt.

b.     Soweit nicht anders vereinbart, überträgt die Auftragnehmerin dem Auftraggeber das einfache Nutzungsrecht. Die Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte muss schriftlich mit der Auftragnehmerin vereinbart werden.

c.     Die Nutzungsrechte gehen erst nach der vollständigen Bezahlung des Auftrags an den Auftragsgeber über.

4. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

a.     Alle für den Auftrag erforderlichen Dateien bzw. Angaben müssen der Autorin innerhalb von zwei Tagen nach Auftragserteilung zur Verfügung stehen.

b.     Kommt die Auftragnehmerin durch eine verspätete Lieferung der erforderlichen Dateien und Angaben in Verzug, ist eine Haftung grundsätzlich ausgeschlossen.

5. Lieferung

Die Lieferung gilt als erfolgt, wenn die Leistung an den Auftraggeber versendet wurde. Das Versanddatum entspricht dem vereinbarten Lieferzeitpunkt.

6. Zahlungsvereinbarung

  1. Die Vergütung entspricht dem in der Auftragsbestätigung vereinbarten Honorar.
  2. Die Rechnungsstellung erfolgt gleichzeitig mit der Übersendung der abgeschlossenen Leistung. Der Rechnungsbetrag ist ohne Abzug innerhalb von 10 Tagen nach dem Tag der Rechnungsstellung fällig.
  3. Für Auftraggeber, die außerhalb der BRD ansässig sind, erfolgt die Lieferung ausschließlich gegen Vorkasse.
  4. Bei umfangreicheren Aufträgen (ab 50 Seiten) werden bei Auftragserteilung sofort und ohne Abzug 25 % der vereinbarten Gesamtsumme fällig. Die übrigen 75 % sind ohne Abzug innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
  5. Wird bei einer umfangreicheren Arbeit eine Teillieferung vereinbart, werden die Zahlungsbedingungen bei der Auftragsbestätigung gesondert festgehalten.
  6. Bis zur vollständigen Bezahlung behält sich die Auftragnehmerin das Eigentum an der dem Kunden erbrachten Dienstleistung vor.
  7. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, Mahngebühren zu erheben.

7. Rücktritt

  1. Der Auftraggeber ist bei einem Rücktritt von seinem Auftrag verpflichtet, bereits erbrachte Leistungen durch die Auftragnehmerin zu vergüten.
  2. Ist abzusehen, dass ein vereinbarter Liefertermin nicht einzuhalten ist bzw. das vereinbarte Honorar aufgrund eines höheren Arbeitsaufwandes (beispielsweise eine ansteigende Fehlerhäufigkeit innerhalb eines Textes) nicht verhältnismäßig ist, wird der Auftraggeber unverzüglich darüber informiert. Gelingt eine Einigung bezüglich eines neuen Abgabetermins bzw. einer neuen Honorarvereinbarung nicht, hat der Auftraggeber das Recht, sofort von seinem Auftrag zurückzutreten. Bei einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages werden dem Auftraggeber die bis dahin von der Auftragnehmerin erbrachten Leistungen in Rechnung gestellt, mindestens jedoch 25 % vom vereinbarten Honorar.

8. Gewährleistung/Haftung

  1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, den Auftrag nach den Vorgaben des Auftraggebers mit größter Sorgfalt auszuführen. Ihr überlassene Dateien, Daten, Vorlagen etc. müssen sorgsam behandelt werden.
  2. Beanstandungen an der erbrachten Leistung muss der Auftraggeber der Auftragnehmerin innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt schriftlich mitteilen. Eine genaue Beschreibung der Mängel ist dabei Voraussetzung. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Dienstleistung als angenommen. Die Mängelbeseitigung erfolgt unverzüglich nach Erhalt der Beanstandungsliste des Auftraggebers.
  1. Die Auftragnehmerin haftet nur für Schäden, die in ihrem Verantwortungsbereich liegen: Schadensersatzansprüche an die Auftragnehmerin können also nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz an der Leistung geltend gemacht werden. Ein über das Auftragsvolumen hinausgehender Schadensersatz wird hiermit ausgeschlossen.
  2. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unvollständige oder falsche Auftragserteilung entstanden sind.
  3. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt entstanden sind.
  4. Gewährleistung bei Lektorats- bzw. Korrektoratsarbeiten (1): Die Auftragnehmerin arbeitet mit größter Sorgfalt. Trotzdem kann keine Garantie für eine hundertprozentige Fehlerfreiheit gegeben werden. Eine Haftung für diese Fälle ist deshalb ausgeschlossen.
  5. Gewährleistung bei Lektorats- bzw. Korrektoratsarbeiten (2): Die Auftragnehmerin kann nicht garantieren, dass von ihr lektorierte bzw. korrigierte Manuskripte von einem Verlag angenommen und verlegt werden.
  6. Gewährleistung bei Lektorats- bzw. Korrektoratsarbeiten (3): Die Auftragnehmerin haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch missverständliche Formulierungen bzw. Fehler im vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Dokument entstanden sind.
  7. Gewährleistung bei Lektorats- bzw. Korrektoratsarbeiten (4): Da stilistische Überarbeitungen vom Sprachgefühl der Lektorin abhängen, sind sie als Verbesserungsvorschläge anzusehen und bedürfen deshalb der Prüfung und Akzeptanz durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Überarbeitungen ist deshalb vollständig ausgeschlossen.
  8. Bei allen eingereichten Dokumenten geht die Auftragnehmerin davon aus, dass der Auftraggeber der rechtmäßige Eigentümer der Rechte ist. Die Auftraggeberin haftet nicht für fehlende Rechte. Forderungen diesbezüglich gehen allein zu Lasten des Auftraggebers.

9. Verschwiegenheit der Auftragnehmerin

a.     Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle Daten und Informationen von und über den Auftraggeber streng vertraulich zu behandeln. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch nach Beendigung des Auftrages.

b.     Die Auftragnehmerin ist dazu berechtigt, im Rahmen datenschutzrechtlicher Vorschriften personenbezogene Daten des Auftraggebers zu speichern. Diese werden jedoch nicht an Dritte weitergegeben.

10. Schlussbestimmungen

a.     Gerichtsstand ist Aachen.

b.     Es gilt ausschließlich deutsches Recht.

c.     Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingung unwirksam sein oder werden, so berührt das nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

d.     Der Auftraggeber erklärt mit der Auftragserteilung automatisch, dass er diese AGB anerkennt.

e.     Zudem erklärt der Auftraggeber mit der Auftragserteilung automatisch, dass er voll geschäftsfähig ist.

Stand: 14.07.2009